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Es ist heute noch sehr aktuell: Das Dokument, welches die lateinamerikanischen Bischöfe 1979 im mexiakanischen Pubela erarbeitet haben. Einige Auszüge:

Der Verkündigungsauftrag gehört dem gesamten Volk Gottes. Zu ihm ist es von Anfang an berufen; er stellt «seine tiefste Identität» dar. Er ist zugleich seine Freude. Das Volk Gottes mit all seinen Gliedern, Institutionen und Ebenen existiert, um zu verkündigen. Die dynamische Kraft des Pfingstgeistes beseelt es und sendet es aus zu allen Völkern. Unsere Teilkirchen müssen mit neuer Begeisterung das Gebot des Herrn vernehmen: «Geht darum hin und macht alle Völker zu Jüngern» (Mt 28, 19) (Nr. 348)

Die Evangelisierung gibt Jesus als den Herrn zu erkennen, der uns den Vater offenbart und uns seinen Geist mitteilt. Er ruft uns zur Umkehr auf, die Versöhnung und neues Leben bedeutet, er führt zur Gemeinschaft mit dem Vater, der uns zu Kindern und Brüdern macht. Er lässt durch die Liebe, die aus unseren Herzen strömt, Gerechtigkeit, Vergebung, Achtung, Würde und Frieden in der Welt aufblühen. (Nr. 352)

Dieses Heil, das Kernstück der Frohen Botschaft, «besteht in der Befreiung von allem, was den Menschen niederdrückt, vor allem aber in der Befreiung von der Sünde und vom Bösen, in der Freude, Gott zu erkennen und von ihm erkannt zu werden, ihn zu schauen und ihm anzugehören» (Nr. 354).

Jedoch ist das Heil «in starkem Masse verbunden» mit der Förderung des Menschen in seiner Entwicklung und Befreiung, die ein wesentlicher Bestandteil der Evangelisierung ist. (Nr. 355)

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