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20. Ein Verständnis von Mission, das die Schöpfung umfasst, gewinnt in unseren Kirchen bereits Gestalt in Kampagnen für Ökogerechtigkeit und nachhaltigen Lebensweisen sowie in einer Spiritualität, die der Erde Achtung entgegen bringt. Allerdings vergessen wir manchmal, dass die ganze Schöpfung Teil der versöhnten Einheit ist, zu der wir alle berufen sind (2. Korinther 5,18).

21. Unsere Teilnahme an Gottes Mission, unsere Existenz im Schoss der Schöpfung und unser Leben aus dem Geist müssen miteinander verwoben werden, denn sie verändern sich gegenseitig. Wir sollten nicht das eine ohne das andere anstreben. Sonst verfallen wir in eine individualistische Spiritualität, die uns zu dem falschen Glauben verführt, dass wir zu Gott gehören können, ohne zu unserem Nachbarn zu gehören, und zu einer Spiritualität, durch die wir uns einfach wohlfühlen, während andere Teile der Schöpfung leiden und sich in Sehnsucht nach Heil verzehren.

Ökumenischer Rat der Kirchen: «Gemeinsam für das Leben. Mission und Evangelisation in sich wandelnden Kontexten.»