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Schweizer Kapuziner-Provinz

Province Suisse

Kapuziner-Blog

Mitglieder der franziskanischen Familie veröffentlichen hier alle zwei Wochen einen Blogbeitrag. Sie kommentieren aus persönlicher Sicht aktuelle Ereignisse.

„Querida Amazonia“ – nur ein schönes Papier?
Die Frauen bleiben von der Weihe ausgesperrt – aber dienen dürfen sie. „Querida Amazonia“ – nur ein schönes Papier? (Willi Anderau, 15. Februar 2020)
Wie weiter in Rom?
Papst Franziskus kommt mir vor, wie einer der ein paar neue Lunten legt, darauf hinweist, sie selber aber nicht anzündet. (Willi Anderau, 13. Februar 2020)
Das Wunder des Lebens
Das Wunder des Lebens ist ja wirklich ein beeindruckendes Wunder. Faszinierend! (Lea Heinzer, 7. Februar 2020)
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Das Pfarrblatt TG/SH «forumkirche» würdigt in der neuesten Ausgabe den kürzlich verstorbenen Kapuziner Otbert Thoma, den ältesten Bruder der Schweizer Provinz.

Ein wahrer Franziskusjünger– im Gedenken an P. Otbert Thoma OFM Cap.

Am vergangenen 9.Januar ist P. Otbert Thoma im hohen Alter von 103 Jahren auf der Pflegestation des Kapuzinerklosters in Schwyz gestorben. Er war damit der älteste Einwohner der Gemeinde Schwyz.

Pater Otbert Thoma ist in Bischofszell geboren, als eines von elf Kindern. 19­jährig trat er in Luzern in den Kapuzinerorden ein. Am 4.Sonntag nach Pfingsten, d.h. am 11.Juli 1943, feierte er als Neupriester seine Heimat­primiz in der hiesigen Stiftskirche. Anschlie­ssend wirkte P. Otbert als Aushilfspriester und als Hausmissionar in St. Gallen und Zürich.

Der zu Gott Heimgegangene war ausserdem geschätzter Pfarrer in Zizers und Mastrils in der Bündner Herrschaft. Seit fast dreissig Jahren lebte der Ordenspriester im Kloster Wil. Ausschlaggebend für diesen Umzug war ein Autounfall im Bündnerland. Vor wenigen Jahren übersiedelte P. Otbert Thoma nach Schwyz in die Pflegestation des dortigen Kloster. Gerne erinnere ich mich an die Begegnungen und Gespräche mit P. Otbert sel. im Kapuzinerkloster Wil.

Bei all meinen Besu­chen interessierte sich der Ordensbruder des Hl. Franziskus stets über das Pfarreileben seiner Heimatgemeinde. Besonders war er uns auch im Gebet verbunden. Wir danken dem lie­ben Verstorbenen für sein Glaubensbeispiel und seine Treue als Ordensmann und Priester.

Aus: Seite «Pastoralraum Bischofsberg»