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Schweizer Kapuziner-Provinz

Province Suisse

Kapuziner-Blog

Mitglieder der franziskanischen Familie veröffentlichen hier alle zwei Wochen einen Blogbeitrag. Sie kommentieren aus persönlicher Sicht aktuelle Ereignisse.

Empfangt den Heiligen Geist
Die biblischen Bilder erklären, was geschieht, wenn der Auferstandene die, die er senden wird, anhaucht und spricht: „Empfangt den Hl. Geist!“ (Raphael Grolimund, 30. Mai 2020)
Glauben in Christus – Leben in Gott
Der Auferstehungsglaube umfasst unsere ganze Lebensbestimmung im Hier und Jetzt und im Dasein nach dem Tod. (Raphael Grolimund, 23. Mai 2020)
Seid gewiss: Ich bin bei euch
Jene, die seinen Namen tragen, sollen sein Werk fortführen. Aber ist das nicht eine zu grosse Aufgabe für sie? (Raphael Grolimund, 20. Mai 2020)
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Auch die kipa berichtet über unsere Missionsseite Kapuziner äussern sich zum Missverständnis «Mission»

(Kipa) Zweimal pro Monat veröffentlichen die Schweizer Kapuziner auf ihrer Homepage einen Denkanstoss zum neuen Missionsverständnis. Für ihren Orden ist die Missionsaufgabe „nicht überflüssig“ geworden, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Unter dem Link www.kapuziner.ch/mission sind ihre Überlegungen nachlesbar.
Bereits seit dem Frühjahr versuchen die Kapuziner online darzulegen, was die katholische Kirche unter dem Begriff der Mission versteht. Nach ihrer Ansicht hat sich das Verständnis von Mission in den letzten Jahrzehnten sehr stark verändert, schreiben die Kapuziner auf ihrer Homepage.

Alles andere als Manipulation

Das Wort «Mission» habe heute einen schlechten Klang: Missionieren bedeutet überreden. Doch für sie sei Mission im kirchlichen Bereich alles andere als Manipulation, schreiben die Ordensleute – eigentlich ein Missverständnis: «Es geht hier darum, den Menschen die befreiende Botschaft von Jesus weiterzugeben – und zwar in einer Sprache, die von allen Verstanden wird, so dass spürbar wird: Es geht um meine Sache. Ich erhalte ein Angebot, auf das einzugehen sich für mich lohnt.» Deshalb seien sie davon überzeugt, dass sie guten Gewissens missionieren dürften, schreiben die Kapuziner weiter.

Derzeit sind 24 Ordensmänner in Afrika, Asien und im arabischen Raum tätig. Viele von ihnen engagierten sich im interreligiösen Dialog. Nicht selten führe ein fruchtbarer Austausch zwischen den Religionen dazu, die Werte der eigenen Religion tiefer zu verstehen.