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11/05/2022, 18:30 - 20:00

Eine Pflanzen-Erkundung im Kapuzinergarten mit Degustation

Erstaunlich viele unserer „heimischen“ Obstgattungen haben „Migrationshintergrund“.
Diese Pflanzen-Migranten bilden die Grundlage der heutigen Obstvielfalt (Äpfel, Zwetschgen, Pflaumen, Kirschen, usw.). Wir erfahren Hintergründe zum „Urobst“ und geniessen einige überraschende Kostproben.

„Urobst mit Migrationshintergrund“
Eine Pflanzen-Erkundung im Kapuzinergarten mit Degustation

Mittwoch,  11. Mai 2022

Zeit:
18.30-20.00 Uhr

Ort
Besammlung im Garten-Pavillon (siehe Beschilderung)
Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Begleitung
Br. Paul Mathis, Kapuziner & Klostergärtner / Baumschulist

Anmeldung erforderlich:
Br. Paul Mathis

„Urobst mit Migrationshintergrund“- ein Beispiel: Mespilus germanica (Mispel) – Frucht © Fotos: Br. Paul Mathis

Mespilus germanica  – Blüte    © Fotos: Br. Paul Mathis

 

Die Mispel gehört zur Familie der Rosengewächse und ist auch bekannt als Haspel oder Wispelte. Der botanische Name lässt vermeintlich vermuten, dass die Mispel eine „echte Germanin“ ist. Allerdings stammt sie, wie das meiste Obst in Westeuropa, aus dem Vorderen Orient. Von dort hat sie sich vor über 2000 Jahren nach Süd- und Westeuropa verbreitet. Im Mittelalter war die Mispel ein beliebter, weit verbreiteter Obstbaum.