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cap! Sommer 2026 Anders sein

Zwischen Sicherheit und Vielfalt: Über Franziskus, den Kern des Menschseins und die eigene Identität. Die neue Ausgabe von cap! zum Titelthema „Anders sein“ ist im August erschienen. 

Die Welt heute steht Kopf. Dinge, von denen man geglaubt hatte, dass sie überwunden worden seien, weil man aus der Geschichte gelernt hat, verbreiten sich wieder: Rassismus, Rechts- und Linksradikalismus und Populismus. Oft damit verbunden: die Verdammung des Anderen und des Andersseins. Alles das, was nicht in das Schema der Normalität passt, geht nicht und muss angepasst oder am besten vereinheitlicht werden, so dass es nicht mehr fremd ist. Das alles geschieht in einer Welt, die für viele unsicher, brüchig und undurchsichtig geworden ist.

„Christliche Spiritualität setzt etwas dagegen und steht für Reichtum, Vielfalt und Non-Konformität“, sagt Br. Thomas Dienberg, Kapuziner in Münster und Teil des Redaktionsteams von cap!. „Ein Leben in dieser Buntheit und Vielfalt kann dann gelingen, wenn es nicht um richtig und falsch geht, sondern um das Verstehen-Wollen des Anderen, um die Auseinandersetzung mit dem Anderen. Das erfordert Aufmerksamkeit und die besondere Fähigkeit des Hin- und Zuhörens.“ Im Magazin gehen die Kapuziner diesen Gedanken nach. Die Beiträge laden ein, die Kunst der Wahrnehmung immer wieder einzuüben.

Wie immer finden sich in cap! neben den Artikeln zum Titelthema „Anders sein“ auch zahlreiche andere Themen:

Was treibt Dich an? Ein Gespräch mit dem Autor und Journalisten Tobias Haberl
Im Dialog: Zwei Köpfe, zwei Meinungen zum Thema „Sonntagsruhe für Geschäfte“
Gottesbeweise: Gibt es die Gewissheit eines Gottes?
Verzicht und Freiheit: Verzichtsforscher Timo Heimerdinger über die Vorzüge des freiwilligen Verzichts
Kontemplatives Gebet: Eine Anleitung in fünf Schritten

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