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Deutschschweiz

Gut die Hälfte der Schweizer Kapuziner traf sich am Montag in Andermatt. Das jährliche Pfingsttreffen war aber auch ein Abschied. Kapuziner ziehen sich nach 329 Jahren aus Andermatt zurück. mehr …

Wie angekündigt hat die Schweizer Kapuzinerprovinz im Falle der sexuellen Übergriffe durch J.A. (geb. 1940) eine neutrale Untersuchungskommission eingesetzt.

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Der Provinzial der Schweizer Kapuzinerprovinz und seine Räte haben beschlossen, die Kapuzinerbrüder auf Anfang 2018 aus dem Kloster Brig zurückzuziehen und dann das Kloster aufzugeben.

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Hilfe für die Flüchtlinge; Beziehung zu den Juden und zu den Muslimen. Dies waren wichtige Themen für die Missionsverantwortlichen der Kapuziner aus dem nordwestlichen Europa während ihrer Studienwoche in Dublin (1.- 5 Mai 2017).

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Eine Hommage über einen aussergewöhnlichen Menschen und hervorragenden Fotografen:  Fernand Rausser.

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Werden Christen in Jemen verfolgt? Müssen wir uns vor der Ausbreitung des Islams fürchten? Zu diesen und manch andern Fragen nimmt der Kapuziner-Bischof Paul Hinder in einem Interview Stellung. mehr …

Der Garten des Klosters Wesemlin soll als Projekt der Oase-W neu gestaltet werden. Schon heute gibt es dort wichtige Neuerungen.

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Der Appenzeller Kapuziner Gandolf Wild war lange Missionar in Tansania. Jetzt arbeitet er in Abu Dhabi eng mit Bischof Paul Hinder zusammen.

Er besuchte kürzlich seinen frühern Wirkungsort Tansania. In einem Rundbrief berichtet er darüber; und über die aktuelle Situation in seinem jetzigen Arbeitsort in den VAE:

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Jakob Willi, Indonesien-Missionar, erzählt in seinem Rundbrief, wie die Ölpalmen-Plantagen seine Pfarrei grundlegend verändert hat.
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  1. Der Entscheid, J. A. nach Frankreich zu versetzen wurde vom damaligen Provinzial Gervais Aeby 1989 getroffen; dies weil J.A. pädophiler Übergriffe beschuldigt wurde. Im September desselben Jahres verstarb Gervais Aeby als Opfer eines Flugzeugattentates. Nachfolger im Amt von Gervais Aeby wurde Paul Hinder. Mauro Jöhri erhielt erst viel später Kenntnis von der damaligen Entscheidung. Während der sechs Jahre, da Jöhri Provinzial war, von 1995 bis 2001, gab es weder weitere Klagen von Opfern noch kamen irgendwelche andere Nachrichten von sexuellen Übergriffen auf Minderjährige zum Vorschein. Ephrem Bucher war Provinzial von 2001 bis 2004, Thomas Egger 2005.
  2. Kurze Zeit später, als Mauro Jöhri im November 2005 zum dritten Mal Provinzial der Schweizer Kapuziner wurde, verlangte der Provinzial von Frankreich, dass J.A. in die Schweiz zurückversetzt werden müsse; was dann auch geschah. Um eine möglichst grosse Sicherheit zu erlangen, dass sich diese schlimmen Vorgänge nicht wiederholen können, entzog Mauro Jöhri dem Täter J.A. die Erlaubnis, Messe zu lesen,  verbot ihm sämtliche seelsorgerlichen Tätigkeiten und verbot ihm auch, das Kloster ohne Begleitung verlassen zu dürfen. Ab dann geschahen keine weiteren Übergriffe mehr durch diesen Täter.
  3. Nachdem  Mauro Jöhri im September 2006 zum Generalminister des Ordens gewählt wurde, waren keine weiteren Massnahmen mehr erforderlich, da J.A. im Kloster strikt überwacht wurde gemäss den Anordnungen in Punkt 2. Ab 2007 bis 2013 war wiederum Ephrem Bucher Provinzial.

Die bekanntgewordenen Übergriffe durch J.A. sind erschreckend und abscheulich. Wir vertrauen darauf, dass eine unabhängige Untersuchungskommission, welche von der Schweizer Provinz aufgeboten wird, Klarheit in diese dunkle Geschichte bringen wird.

Luzern, 25.2.2017

Frate Agostino Del-Pietro, Provinzial der Schweizer Kapuziner