Aschermittwoch - Kutte als Ausdruck von Büssern
Kaum sind in den katholischen Gegenden die fetten Tage vorbei, folgt die Fastenzeit. Asche ist das Symbol vom Übergang am Aschermittwoch. Interessanterweise ist auch die Kutte der Franziskaner, Kapuziner ursprünglich ein Zeichen der Umkehr und Busse. Franz von Assisi übernahm mit seiner Kutte die Kleidung der Büsser:innen. Zuerst wurde dann der Strick um den Hals getragen. Erst später rutschte der Strick runter und umschloss die Bäuche.
In der Fastenzeit wird in der Liturgie der Klöster oft die Musik reduziert. So gibt es zu Beginn wie am Schluss des Gottesdienstes oft kein Eingangs- und kein Ausgangspiel. Im Gebet wird das "Halleluja" weggelassen. Die Sehnsucht bleibt dann bis Ostern - und dann wird wieder beherzt Halleluja gesungen.