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Die Schweizer Kapuziner laden zur Weihnachtsspende 2016 ein. Der Erlös kommt Projekten zugute, welche die Menschenwürde wirtschaftlich Benachteiligter im weltweiten Süden und in Osteuropa fördern.

Wir Schweizer Kapuziner und unsere Missionare – zum Beispiel in Tansania – haben etliche Hilfsprojekte. Zudem unterstützen wir die so genannte «Internationale wirtschaftliche Solidarität» unserer Ordensleitung in Rom. (An ihrer Spitze steht bekanntlich unser Schweizer Mitbruder Mauro Jöhri.) Unsere «Generalkurie» unterstützt mit rund 5 Millionen Dollar wenig begüterte Ordensprovinzen im globalen Süden und in Osteuropa jährlich. Dank der Grosszügigkeit unserer Spenderinnen und Spender können wir von der Schweiz aus mehr als 10 Prozent davon übernehmen, nämlich 530’000 Dollar.

Mit relativ wenig Mitteln kann Grosses entstehen. Es wäre schön, wenn eine Weihnachtsspende von Ihnen dazu beiträgt, dass wir weiterhin grosszügige Beiträge an wichtige Werke leisten dürfen. Dafür ganz herzlichen Dank.

Für die Schweizer Kapuziner

Agostino Del-Pietro, Provinzial

PS: Sie können ganz einfach direkt online spenden, indem Sie oben den  Spenden-Button anklicken.


Wofür ist unsere Weihnachtsspende?

Wie unser Provinzial Agostino Del Pietro erklärt, steht bei unserer Weihnachtsspende 2016 die «Internationale wirtschaftliche Solidarität» unseres weltweiten Ordens im Vordergrund. Konkret geht es darum, dass vielfältige Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und in Osteuropa ermöglicht werden. Einige Beispiele:

  • Viele Provinzen der Dritten Welt sind mit der Ausbildung ihres erfreulicherweise sehr zahlreichen Nachwuchses finanziell überfordert. So hat beispielsweise eine indische Provinz 82 junge Brüder in der Ausbildung…
  • Für den Bau oder die Renovation von Klöstern und Kirchen geben auch kirchliche Hilfswerke kaum mehr Unterstützung.
  • Viele Länder des Südens müssen Flüchtlinge aus ihren Nachbarländern aufnehmen. Kapuziner im Libanon, in der Türkei, im Sudan und an zahlreichen andern Orten sind dabei sehr engagiert.
  • Manche Provinzen armer Länder senden Missionare aus (Süd-Süd-Mission!), so zum Beispiel Indien nach Sri Lanka. Dabei sind sie auf finanzielle Unterstützung angewiesen.

Im rund 100 Seiten umfassenden Rechenschaftsbericht, den die Generalleitung in Rom veröffentlicht und der allen Brüdern zugänglich ist, werden diese und viele andere Projekte vorgestellt. Es herrscht also in der internationalen Solidarität sehr grosse Transparenz.

Der Bericht zeigt, wie gross die Not vielerorts ist – aber auch, wie mit relativ wenig Mitteln Grosses entstehen kann. Die ite-Leserinnen und Leser helfen dabei seit Jahrzehnten tatkräftig mit. Die Weihnachtsspende 2016 schenkt die Möglichkeit, sich weiterhin zu engagieren.

Walter Ludin