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Ein Blick in die neueste Statistik

Statistik der Schweizer Kapuziner-Provinz

Vor einigen Tagen erschien das neueste Personalverzeichnis der Schweizer Kapuzinerprovinz. Demnach gehören zurzeit 134 Brüder zu dieser Gemeinschaft. Sind es viele – oder wenige?

Mitte des letzen Jahrhunderts gab es über 800 Schweizer Kapuziner, welche die grösste Provinz des weltweiten Ordens bildeten. Also ein deutlicher Rückgang, wie in allen Orden Europas.

Ein anderer Vergleichspunkt: In Deutschland, einem weitaus grösseren Land, gibt es im Augenblick 164 Kapuziner, in der Provinz Österreich/Südtirol 115 Brüder.

Eine andere Statistik: In Tansania gibt es noch 14 Missionare aus der Schweiz. Mitte des letzten Jahrhunderts, dem Höhepunkt der missionarischen Tätigkeit der Schweizer Provinz, waren es über 100. An ihre Stelle traten zum grossen Teil einheimische Brüder (darunter zwei Bischöfe in wichtigen Diözesen). In Indonesien wirken noch zwei Schweizer Kapuziner, vor einigen Jahren war es ein Dutzend.

Im letzten Jahr verlor die Provinz in der Schweiz sieben Brüder durch den Tod. In früheren Jahren waren es meistens rund doppelt so viele.

Zum Schluss eine erfreuliche Nachricht: Am 8. Dezember verpflichtet sich im gemeinsamen deutschsprachigen Noviziat in Salzburg ein Schweizer Bruder durch die Profess für den Orden.

Walter Ludin