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  1. Wir wollen uns heute von den Armen und Unterdrückten selbst evangelisieren lassen. Wir wollen sie unter uns sprechen lassen und ihre Stimme hören. Wir wollen versuchen, das Evangelium aus ihrer Sicht neu zu lesen und Gott zu entdecken als Gott der Armen. Ihre Lebens- und Glaubenskraft ist uns stetige Quelle des eigenen Glaubens. Wir wollen uns bemühen, unseren Evangelisierungsauftrag aus dieser Perspektive wahrzunehmen.

 

  1. Wir wollen unsere eigene Tätigkeit im Lichte der evangelischen Befreiungsbotschaft ständig überprüfen und aus unseren eigenen Fehlern in Vergangenheit und Gegenwart lernen. Wir beten zu Gott, dass er uns immer neu und immer besser lehre, im misshandelten Gesicht der Armen und im andersartigen Gesicht der Fremden die Gesichtszüge von Christus selbst zu erkennen.

 

  1. Wir wollen dazu beitragen, dass die vorrangige Option für die Armen auch in unseren Kirchen hier bestimmend wird. Wir wollen weltweit mithelfen bei den grossen Aufgaben für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Wir wollen uns dagegen wehren, dass die arme Bevölkerungsmehrheit in Lateinamerika die drückenden Auslandsschulden ihrer Länder weiterhin mit ihrem Hunger und Blut bezahlen muss.

(Diese Erklärung der Basler Mission und der Missionsgesellschaft Bethlehem, Immensee, zum Bedenkjahr 500 Jahre Lateinamerika ist immer noch aktuell.)